2019-2021: Mag. Andrea Hofer


Unsere neue Präsidentin heißt Andrea Hofer. Ihr Motto lautet: "Gemeinsam viel erreichen." Mit einem motivierten Team an ihrer Seite wird sie die kommenden zwei Jahre die Geschicke des Clubs leiten. Unterstützt wird sie dabei u. a. von Karin Hummer als Vizepräsidentin, von Claudia Schrödl-Zechmeister als Sekretärin, von Christa Kiblböck als Programmdirektorin und von Friederike Klenner als Schatzmeisterin. Ihr Engagement dient der Förderung, der Verbesserung der Stellung der Frau und karitativen Tätigkeiten.

Bevor sie in Linz ihr Studium der Betriebswirtschaft begann, studierte sie 4 Semester Bauingenieurwesen an der TU Graz.  Seit 15 Jahren ist sie bei Premedia in Wels als Teamleiterin/Office tätig, wo sie neben der klassischen Teamleitertätigkeit Mitglied verschiedener interner Arbeitsgruppen - Personalentwicklung und Organisationsentwicklung - ist. Ihr Ziel für die kommenden zwei Clubjahre ist, für die 45 Clubschwestern ein abwechslungsreiches und ansprechendes Jahresprogramm zusammenzustellen.


Am 19. Oktober besuchen geschichtsinteressierte Sorores samt Anhang die Welser Burg, wo die Sonderausstellung "Maximilian I. - Kaiser_Reformer_ Mensch" das Leben und den Tod des letzten Ritters beleuchtet.


Bei unserem 15. Preisträgerkonzert am 19. November 2019 gastieren das Trio Juwels (Petar Ivancevic, Eva Kögler & Benjamin Gotthard) sowie Viktoria Köppl im Herminenhof. Die vier jungen Musikerinnen und Musiker stellen mit einem sehr anspruchsvollen Konzertprogramm ihre Vielfältigkeit unter Beweis. Dank der zahlreichen spendenfreudigen Klassik-Freunde kann unser Spendentopf wieder ordentlich aufgefüllt werden. Der Erlös des Konzertes wird für soroptimistische
Bildungs- und Sozialprojekte verwendet!


Beim Clubabend am 14. November ist Dr. Gerald Reisinger, der Geschäftsführer der Fachhochschule OÖ, zu Gast. In einem sehr interessanten und kurzweiligen Vortrag stellt er die FH OÖ vor, die unter den FH Österreichs als forschungsintensivste beschrieben wird. In Wels ist die Zentrale der FH OÖ. In Zahlen und Fakten gibt er Einblick in die  FH OÖ und zeigt die Richtung auf, in die sich die FH OÖ bis 2030 begeben soll. 


Am 23. November - Führung mit Kuratorin Elisabeth Nowak-Thaller im Lentos Linz: "Wolfgang Gurlitt Zauberprinz" - Kunsthändler - Sammler.

Leben und Wirken des Kunsthändlers Wolfgang Gurlitt (1888 - 1965) und die Anfänge des LENTOS Kunstmuseums sind eng miteinander verbunden:
Mit der Sammlung Gurlitt verwaltet das Museum ein ebenso glanzvolles wie problematisches Erbe. Die Ausstellung beleuchtet die bewegte Biografie des
leidenschaftlichen Sammlers und schillernden Kunsthändlers Wolfgang Gurlitt, der während der Zeit des Nationalsozialismus in den Handel mit
beschlagnahmter Kunst involviert war. 1946 übernahm er ehrenamtlich die Direktion der Neuen Galerie der Stadt Linz (heute LENTOS Kunstmuseum).


Orange the world in Wels 2019

Die Kampagne „Orange The World“ wird von UN Women jährlich während der „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ umgesetzt. Zwischen dem 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, bis zum 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, erstrahlen weltweit Gebäude in oranger Farbe und setzen somit ein starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen – allein in Österreich werden 60 Gebäude in orange beleuchtet. Der Schwerpunkt liegt heuer bei Krankenanstalten und Opferschutzgruppen.

 

In Wels wird anlässlich "Orange the world" das Welios und das Klinikum Wels-Grieskirchen in ORANGE beleuchtet. Die drei Damen-Serviceclubs von Wels – Soroptimist International Club Wels, Ladies Circle 13 Wels und Lions Club Wels Leonessa - übersetzen dieses ORANGE aber auch mit anderen Aktionen.

 Zwischen dem 25.11. und 04.12.2019 - zur täglichen Besuchszeit - informieren Mitglieder aller drei Clubs an einem Informationsstand im Klinikum Wels und laden ein, sich am "Mutobjekt" der Welser Künstlerin Bianca Kiso zu beteiligen und damit ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu setzen.

Als krönender Abschluss unserer Kampagne gegen Gewalt an Frauen, findet am 10.12.2019 unser Kino-Event im Star Movie Wels statt. Nach einem gemütlichen Empfang bei Sekt-Orange und köstlichen selbst gemachten Häppchen wird der Film "Nur eine Frau - ein Drama nach einer wahren Begebenheit" - gezeigt. Mit dem Erlös von 10.300 Euro können wir eine von Gewalt betroffene Frau aus der Region Wels unterstützen. Wir danken allen, die sich so engagiert eingebracht und den Einsatz der drei Welser Serviceclubs Soroptimist International Club Wels, Ladies Circle 13 Wels und Lions Club Wels Leonessa unterstützt haben! STOPPT GEWALT AN FRAUEN UND KINDER!


Erster Adventsonntag - Neuauflage des Adventmarktes in Thalheim! Unser liebevoll arrangiertes Angebot mit den unterschiedlichsten Köstlichkeiten findet viele Käufer, sodass wir mit den Einnahmen zufrieden sein können. Der Erlös  fließt wieder in unsere Projekte.


Beim Weihnachtsmeeting in unserem Clublokal halten wir Rückschau auf einen erfolgreichen Dezember. Wie jedes Jahr werden eifrig Wichtelgeschenke verteilt!


Wie schon in den letzten Jahren, finden statt unserem Faschingsmeetings Homemeetings im kleinen Kreis bei Clubschwestern zu Hause statt. Wir werden köstlich bekocht und genießen es, einmal mehr Zeit zum Plaudern zu haben.


Erfolgreiche virtuelle Clubabende während der Pandemie: Durch die Software Zoom eröffnet sich für uns in dieser kontaktfreien, schwierigen Zeit eine neue Möglichkeit, unser Clubleben zu gestalten. Im Mai startet unsere "virtuelle Woche" - gleich zwei spannende Vorträge finden via Zoommeetings statt. Am 12. Mai dürfen wir Prim. Dr. Josef Eckmayr zu einem Vortrag über das Virus

SARS-CoV 2 und Covid-19 begrüßen. Zwei Tage später schaltet sich Mag. Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß, die Geschäftsführerin der Fa. Fronius, aus ihrem Büro zum virtuellen Clubabend dazu und hält einen sehr persönlichen und informativen Vortrag über ihren Werdegang und den von Fronius geprägten Begriff Vision 24 h Sonne. Durch unsere Testmeetings im Vorfeld sind wir gut vorbereitet - über 25 Clubschwestern, teilweise mit Gästen, nehmen an unseren Online Meetings teil! Besonders unsere älteren Clubschwestern sollen hier erwähnt sein, die sich schnell digitale Kompetenzen angeeignet haben.

 


Die Coronavirus-Krise macht es auch in Wels notwendig, die städtischen Häuser der Seniorenbetreuung bis auf weiteres für Besucher zu schließen. Das Besuchsverbot ist für die Heimbewohner, deren Kinder, Enkelkinder und sonstigen Verwandten natürlich eine große Belastung. Um den älteren Menschen wieder Kontakt zu ihren Angehörigen zu ermöglichen, stellen wir dem Alten- und Pflegeheim Haus Vogelweide-Laahen ein Tablet zur Verfügung. Die Bewohner können so, unterstützt vom Pflegepersonal, via Videochat mit ihren Angehörigen in Kontakt treten. Beim Arbeitsmeeting des engeren Vorstandes am 4. Juni lassen wir auch die vergangenen Wochen Revue passieren. Wir freuen uns auf den 18. Juni, an dem unser erstes Clubmeeting nach CORONA stattfindet!


Das Wiedersehen "mit viel Abstand" findet in der Neustädter Herz-Jesu-Kirche statt. Unsere zukünftige Clubschwester Bettina Leitner weiht uns anhand der von der Oberösterreichischen Orgelbauanstalt St. Florian 1982 neu errichteten Orgel in Funktion, Aufbau und Technik einer Orgel ein. In einem eindrucksvollen Konzert mit Stücken von Johann Sebastian Bach, Johannes Brahms und Franz Schmidt tauchen wir mit Bettina in wunderbare Orgelklänge und lassen die Kirche und die besondere Stimmung auf uns wirken. Wir sind uns einig: Das erste Clubmeeting nach dem Lockdown war ein Fest! 


Zum Sommerfest lädt uns Präsidentin Andrea Hofer in ihr Elternhaus in Bachmanning ein. Die "Landpartie ins Grüne" ist ein ungezwungenes, gemütliches und fröhliches Familienfest, bei dem sich auch der soroptimistische Nachwuchs wohl fühlt!


Orange the world 2020

ORANGE THE WORLD – Stoppt Gewalt an Frauen! Gewalt an Frauen und Mädchen sichtbar machen – dies ist das Ziel der internationalen UN Women Kampagne ORANGE THE WORLD, bei der weltweit symbolträchtige Gebäude in orangem Licht erstrahlen. Die 16 Tage gegen Gewalt an Frauen, welche jährlich zwischen dem 25. November – dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen – und dem 10. Dezember – dem Internationalen Tag der Menschrechte – stattfinden, werden in Österreich seit 2017 gemeinsam von UN Women Austria, Soroptimist International Austria, dem Ban Ki-Moon Centre for Global Citizens und HeForShe Graz umgesetzt. Die beiden Sponsoren Erste Group Bank AG und Energie Steiermark unterstützen 2020 zum ersten Mal diese wichtige Awareness-Kampagne in Österreich.

Unter dem Motto "An einem Strang ziehen" unterstützen alle Welser Damenserviceclubs die internationale Kampagne ORANGE THE WORLD 2020. Das Foto zeigt die Clubpräsidentinnen Bianca Kiso (Ladies Circle 13 Wels), Claudia Lehner-Linhard (Lions Club Wels Leonessa), Andrea Hofer (Soroptimist Club Wels) und Michael Holl (GF vom Science Center Welios, das orange beleuchtet wurde).

Unsere Statements gegen Gewalt an Frauen!


„Ich rate Mädchen und Frauen jede Chance auf eine gute Ausbildung zu nutzen. Sie macht sie selbstbewusst und unabhängig. Bildung stärkt Frauen und hilft ihnen der Spirale aus Gewalt und der Opferrolle zu entkommen.“ 

 

Mag. Karin Hummer, Professorin an der Handelsakademie I Wels


"Bildung führt zu gegenseitiger Toleranz und Akzeptanz. Sie spielt daher auch eine Schlüsselrolle in der Prävention von Gewalt gegen Frauen."

 

Prof. Mag. Renate Hörmannseder, Professorin Deutsch, Englisch


„Kindergarten und Schule sind oft die ersten Orte an denen häusliche Gewalt öffentlich sichtbar wird. Als Pädagogin bin ich Bezugsperson und Ansprechpartnerin für Betroffene. Durch aufmerksames Beobachten, Hinschauen und vorsichtiges Ansprechen offensichtlicher Probleme fühlen sich junge Menschen besser verstanden.  Ihr Leid kann an die richtigen Stellen weitergeleitet und somit professionelle Hilfe geholt werden.“

 

 

Claudia Schrödl-Zechmeister, Diplompädagogin in Wels


„Gewalt in jeder Form ist immer abzulehnen, speziell gegen Frauen und Kinder. Gewalt löst keine häuslichen Probleme, sie verschärft sie nur und hinterlässt dauerhafte Spuren.

Niemand, der selbst oder dessen Angehörige Opfer von Gewalt wurden, sollte sich scheuen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ich weiß aus meiner beruflichen Erfahrung, wie schwer es für die Betroffenen ist, sich jemandem zu öffnen, sei dies aus Angst, aus falsch verstandenem Schamgefühl oder aus der Schwächeposition, in der man lebt. Oftmals wird der Weg zur Polizei, zum Anwalt oder zu einer Beratungsstelle erst beschritten, wenn Schule oder Kindergarten Alarm schlagen.

Das Zuwarten ist keine Option, wer Gewalt ausübt, tut es immer wieder, auch wenn er sich manchmal einsichtig zeigt. In den meisten Fällen kann durch rechtliche Mittel wie Anzeige, Wegweisung und der Einleitung eines Scheidungsverfahrens Abhilfe geschaffen werden. Wer sich helfen lässt, hat den ersten Schritt aus einer psychischen Abwärtsspirale bereits gesetzt.“

 

Dr. Ingrid Posch, em. Rechtsanwältin


„Jahrelang habe ich mit meinem Therapiehund Billy Kinder besucht um mit ihnen tiergestützt zu arbeiten, Verborgenes aufzuarbeiten. Auffallend war, dass viele von ihnen Berührungen ablehnten, sogar mit heftigsten Aggressionen abwehrten. Tiere sind Eisbrecher, sie fungieren als Katalysator und Billy half mir, ein wenig in die zerrüttete Welt dieser Kinder vorzudringen.

Berühren des Hundes, streicheln, und bürsten und Übergabe an das Kind....so arbeiten wir bei „Tiere als Therapie“. Der berührendste Moment in all den Jahren war, als ein bisher vollkommen verschlossenes Mädchen den großen Hund umarmte und flüsterte:  “Billy, darf ich den Hund streicheln?“

 

Dr. med. Marianne Reifberger, Gründerin von „Tiere als Therapie“

www.tierealstherapie-ooe.at


„Gewalt wird in der Familie ausgeübt, erlitten, gelernt und leider auch weitergegeben. Wenn Männer sich hilflos fühlen werden sie häufig gewalttätig weil sie als Kinder gesehen und erlitten haben, dass ihr Vater Konflikte damit löst. Der größte Gewalt- und Leidverursacher in Familien ist der Alkohol. Als Psychotherapeutin habe ich schreckliches Leid und Wunden an Leib und Seele die Menschen ein Leben lang mit sich tragen verursacht durch Alkoholkonsum gesehen. Alkohol ist bei uns erlaubt, ist aber die Droge, die in Familien das meiste Leid verursacht.“

 

Sarolta Zhuber, Psychotherapeutin


„Gewalt gegen Frauen ist nicht nur eine Verletzung der Menschenrechte , sondern auch eine Verletzung der menschlichen Seele. Eine Frau darf mit ihren Ängsten, Schmerzen und Problemen nicht alleine bleiben. Professionelle Hilfe in Form von Einzeltherapie und Gruppentherapie, aber auch Gespräche mit Familie und Freundinnen sind unbedingt notwendig. Wir Frauen müssen solidarisch sein und mit viel Empathie den Betroffenen das Gefühl von Schutz und Geborgenheit zurückgeben. Gemeinsam sind wir stark!“

 

Dr. Ursula Puchner, Psychotherapeutin


„Gewalt gegen Frauen ist Alltagsterror. Es darf keine Kunst sein, diesem Einhalt zu gebieten. Es darf keine Kunst sein, diesem Einhalt zu gebieten!

Ohne Gesundheit gibt es auch kein LEBENSMITTEL KUNST, keine

Motivation, keine Kreativität, keine Utopie nur Dystopie und Angst.“

 

Mag.a.art. Marlene Schröder,
freischaffende Künstlerin


„Gewalt zerstört Körper, Geist und Seele. Musik kann - über Sprachbarrieren hinweg - helfen, wieder heil zu werden und Selbstvertrauen zu entwickeln.“ 

 

Barbara Iro, Musikpädagogin


„Kein Glaube der Welt kann Gewalt an Frauen und Mädchen rechtfertigen. Es liegt an uns allen, hinzuschauen, zu helfen, aufmerksam zu sein und Frauen Mut zu machen, sich Gewalt nicht mehr gefallen zu lassen.“ 

 

Mag. (FH) Leonie C. Josseck, MBA – Marketingfachfrau & Grafik-Designerin und Mutter einer Tochter


„In meinem beruflichen Kontext als Schulärztin sehe ich mich im Dienste der psychischen und physischen Gesundheit der Kinder und Jugendlichen und habe dabei auch meine Aufmerksamkeit beim Thema "Gewaltprävention".

In der psychotherapeutischen Praxis begleite ich auch Frauen, die Gewalterfahrung gemacht haben. 

"Die Zahlen der von Gewalt betroffenen Frauen weltweit und auch in Österreich machen betroffen. "Enttabuisieren" des Themas Gewalt an Frauen bedeutet für mich: Gewalt ist nie gerechtfertigt! Es gibt professionelle Unterstützung für Frauen, die von Gewalt betroffen sind. Hilfe heißt, Betroffene werden nicht neuerlich beschämt, sondern Sie werden dabei begleitet, sich von Gewalterfahrungen und aus Gewaltbeziehungen zu lösen und zu befreien. Zeigen wir unseren Kindern das gewaltfreie Lösen von Konflikten"!

 

Dr. Christa Kiblböck, Schulärztin und Psychotherapeutin


„Ich gestalte und errichte Wohnräume für Menschen, dabei ist mir auch 

die körperliche und seelische Sicherheit für die BewohnerInnen sehr wichtig. 

Aber für jede fünfte Frau wird das eigene Zuhause leider ein gefährlicher 

Ort, an dem sie Opfer von häuslicher Gewalt werden.“

 

Dipl.-Ing. Jeanette Lassota, Architektin


„Gewalt in den eigenen vier Wänden hat seit Beginn der Corona-Krise zugenommen. Gerade Frauen, die kein Netzwerk oder Geld zum Ausziehen haben, brauchen da unsere Unterstützung. Wegschauen ist keine Option!

Nachbarn, Freunde, Verwandte von Betroffen sollen sensibilisiert werden, dass Gewalt viele Gesichter haben kann und ein Einschreiten (überlebens-)wichtig ist. Es gibt keine Rechtfertigung für Gewalt, die Täter müssen immer zur Verantwortung gezogen werden. Frauen soll es möglich sein, ohne Ängste ein freies, sicheres und selbstbestimmtes Leben zu führen. 

Wir müssen aber tagtäglich unsere Stimme gegen Gewalt an Frauen erheben und nicht nur im Rahmen der 16-tägigen UN Women Kampagne, bei der öffentliche Gebäude in Orange, der Farbe der Solidarität, erstrahlen. Wir Soroptimistinnen können durch unser flächendeckendes Netzwerk in ganz Österreich eine laute Stimme für Betroffene sein.“ 

 

Dr. Rotraud Josseck, Journalistin


„Als HR Managerin sehe ich täglich, welche Perspektiven sich durch eine gute Ausbildung ergeben. Für Frauen bedeutet Bildung, dass sie Optionen haben und ihren Weg gehen können, gegebenenfalls aus gewalttätigen Beziehungen ausbrechen können. Daher unterstützen wir Soroptimisten die Bildung und die Entwicklung von Frauen und Mädchen durch Studienpatenschaften“  

 

Andrea Hofer, HR Managerin


„Misshandlungen ältere Menschen passieren in unterschiedlichen Settings. Als Ursache darf nicht immer die Abhängigkeit und Pflegebedürftigkeit älterer Menschen identifiziert werden, sondern auch die gesellschaftlichen Machtunterschiede zwischen Männern und Frauen, die sich - unter anderem - in Familien in Form von Gewalt realisieren und manifestieren. Gewalt ist mitunter ein schleichend langer unbemerkter Prozess, unterstützt durch sprachliche Diskriminierung (Altersschwäche, Altersstarrsinn, Überalterung...) und macht im Alter doppelt wehrlos!

Gewalt gegen alte Menschen ist ein individuelles und gesellschaftliches Problem, welches nur durch Einsatz aller Beteiligten mit Unterstützung der Politik durch gezielte Prävention verringert werden kann. Eine Gewalthandlung an einem alten Menschen wird oft noch getragen von deren Tolerierung, Bagatellisierung und allzu oft von Hilflosigkeit und Unkenntnis. Respekt, Anstand, Achtung vor dem Anderen sind Voraussetzung für ein würdevolles Miteinander, sie kosten nichts und jeder profitiert jetzt oder im Alter!“

 

Monika Geck, Leiterin Seniorenbetreuung Wels 


„Gewalt im Netz wird immer stärker und betrifft häufig Mädchen und Frauen, die sich nicht zu wehren wissen. Cybermobbing stürzt sie in tiefe Verzweiflung, Wehrlosigkeit und Angst, weil sie still passiert, sich aber durch das Internet so schnell verbreitet, wie es nie zuvor möglich war. Als Medienfrau rate ich dringend dazu, bei verbalen Angriffen im Internet so rasch wie möglich die Polizei zu informieren, da die Zeit von 24 Stunden entscheiden ist, wie rasant sich diese Nachrichten über die sozialen Medienkanäle verbreiten. Nur mit äußerster Mühe kann es Profis gelingen diese Postings wieder aus dem Netz zu holen – das Internet vergisst nichts. Gewalt schafft Opfer, die ein Leben darunter leiden, wenn sie nicht früh genug Hilfe holen und annehmen.“

 

Mag. Doris Schulz, Medienfrau


"Leider ist Gewalt gegen Mädchen und Frauen auch im 21. Jahrhundert immer noch Realität. Um zu unterstreichen, dass dies absolut inakzeptabel und in höchstem Maße zu verurteilen ist, setzen wir ein Zeichen: Im Rahmen von „Orange the World“ wird das Welser Science Center Welios 16 Tage lang in der Farbe Orange erstrahlen. Wir freuen uns, damit die von den Welser Soroptimistinnen, dem Ladies Circle 13 und dem Lions Club Leonessa ins Leben gerufene Aktion unterstützen zu dürfen!"

 

Mag. Michael Holl, GF Welios Wels

 


„Das Mutobjekt der Kampagne ‚Orange the World‘ aus dem Vorjahr leuchtet nach wie vor in der Signalfarbe gegen Häusliche Gewalt in den Gängen des Klinikum Wels-Grieskirchen. Es fordert auf zum Hinschauen, zum Nachdenken und Mut fassen. Eine Aktion, die anhaltend Präsenz hinterlassen hat für eine Thematik, welche sonst gern hinter den Mauern des Privaten verschwindet.“ 

Mag. (FH) Elisabeth Leeb, BA, Opferschutzgruppe, Klinikum Wels-Grieskirchen


Im März besuchen einige Clubschwestern die Galerie im Schloss Parz, in der unsere Clubschwester Angelika Doppelbauer mit viel Engagement als neue Leiterin tätig ist. Die Werkschau "Von innen nach außen" mit Bildern von Isa Stein und Altholz-Plastiken von Laura Eckert beschäftigt sich mit dem Freilegen und Verdecken von Körpern und Kleidung als zweite Haut und Panzer. Wir genießen die Stunden in dem einzigartigen Ambiente der Galerie.